PID (Potential-Induzierte-Degradation) – eine andere Bezeichnung ist "High Voltage Stress" (HVS) – tritt infolge sehr hoher Spannungen (Spannungsdifferenzen) und bestimmter Modulmaterialien auf.

Bei einer Reihenverschaltung der Zellen innerhalb eines Moduls steigt die Spannung von Zelle zu Zelle auf bis zu 1.000 Volt. Möglichst hohe Voltzahlen sind grundsätzlich erwünscht, da sich mit vielen aneinandergekoppelten Modulen Schaltungskonzepte vereinfachen und Leistungsverluste reduzieren lassen. Gleichzeitig kommt es hierdurch aber vermehrt zu einem Problem. Durch die Spannungsdifferenz können sogenannte Leckströme entstehen, die zwischen den Solarzellen und dem Modulrahmen durch das Einbettungsmaterial oder über das Glas fließen. Als Folge davon kann es bei anfälligen Solarzellen zu Kurzschlüssen innerhalb der Solarzelle kommen. Das wiederum führt zu einer Beeinträchtigung des Wirkungsgrades. 

Je nach Anlagen-Typ kann man sehr effektiv der PID vorbeugen oder betroffene PV-Anlagen im Nachhinein reparieren:

  • Bei bestimmten betroffenen Solar-Systemen führt eine Erdung zum Erfolg.
  • Bei anderen Anlagen kann man z.B. mit Hilfe sogenannter PV-Offset-Boxen eine Regeneration der Modulleistung erzielen.

 

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